Über das Projekt

Diese Homepage ist Teil des Projekts “Ju-Gen-D”
“Ju-Gen-D” steht für “Junge Menschen und ihr Umgang mit ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen der prädiktiven genetischen Diagnostik”. Durch dieses Projekt sollen sowohl der gesamtgesellschaftliche Diskurs als auch die individuellen Herausforderungen, vor denen Betroffene stehen, verdeutlicht werden: Chancen und Risiken müssen bei prädiktiven Gentests diskutiert werden und bedürfen der Kompetenz im Umgang mit Unsicherheiten, Komplexität und Ambiguität.
“Ju-Gen-D” ist deshalb eine Gemeinschaftsinitiative des IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, politik-digital.de, DIALOGIK und des Kommunikationsbüros Ulmer GmbH. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Hintergrund und Zuwendungszweck des BMBF
Die Fortschritte in den modernen Lebenswissenschaften, insbesondere die der Humangenomforschung und der Molekularen Medizin sowie der Gen- und Medizintechnik, eröffnen neue, vielversprechende Wege in medizinischer Diagnostik und Therapie. Sie haben das Potential, einen tiefgreifenden, geänderten Umgang mit genetischen und medizinischen Informationen aber auch dem generellen Verständnis von Gesundheit und Normalität herbeizuführen. Die bereits erzielten und noch zu erwartenden Forschungsfortschritte werfen jedoch auch gewichtige ethische, rechtliche und soziale Fragen auf. In einer offenen und zunehmend wissensbasierten Gesellschaft kann die kritische Diskussion dieser Fragen nicht nur einem kleinen Expertenkreis vorbehalten bleiben, sondern muss auch von einer gut informierten Öffentlichkeit mitgestaltet und getragen werden. Dabei müssen zunehmend die Entwicklungen in anderen Ländern und Kulturen mitberücksichtigt werden. Diese Diskussion hat Auswirkungen auf die Gestaltung der Zukunft. Es ist daher besonders wichtig, gerade die junge Generation frühzeitig an diesem gestalterischen Prozess zu beteiligen.  Das BMBF beabsichtigt, seine langjährige Förderung des öffentlichen Diskurses zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der modernen Lebenswissenschaften weiter auszubauen. Ziel dieser Bekanntmachung ist eine gezielte Unterstützung des öffentlichen Diskurses. Dabei ist es ein besonderes Anliegen, mit dieser Maßnahme junge Menschen in den Prozess einzubinden und innovative Projektformen mit neuen methodischen Akzenten und ggf. über den nationalen Rahmen hinausweisenden Elementen zu fördern.

 

Die beteiligten Projektpartner findest du hier.